Auf dem Bild von Links:
– Team der Brunnenschule Königsbrunn
– BFV (blaues Shirt, keine Haare): Frank Schweizerhof Abteilung Soziales, Inklusionsfußball Bayerischer Fußball Verband
– SV Bergheim: Robert Kratzsch, 1. Vorstand Sportverein Bergheim e.V.
– Stadt Augsburg (verdeckt): Dirk Wurm Ordnungs- und Sportreferent
– BLSV (Bayerischer Landes- und Sportverband) Vizepräsident, Bernd Kränzle
– Bezirksrat Volkmar Thumser und Behindertenbeauftragter des Bezirks Schwaben
– Stadt Augsburg (am Ball): Dr. Stefan Kiefer Leiter Sozialreferat, Bürgermeister
– Lebenshilfe Augsburg (weiße Haare und weißes T-Shirt): Timm Hasselmeyer Sonderschulrektor Brunnenschule Königsbrunn
– rechts: Team des Sportvereins Bergheim

Am Samstag, 20. Juli wurde bei hochsommerlichen Temperaturen im Beisein mehrerer Politiker und Verbandsvertetungen auf der Sportanlage Bergheim ein ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen: Ein gemeinsames Fußballtraining für behinderte und nicht behinderte Kinder. Ab Beginn des neuen Schuljahrs wird es immer dienstags, ab 16.30 Uhr ein Inklusives- Fußballangebot für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren geben. Das Besondere an diesem freiwilligen und nicht wettbewerbsorientierten Training ist, dass hieran Kinder mit und ohne Behinderung teilnehmen werden.

 „Das ist das Kunststück: Das Thema dort zu platzieren, wo man bisher keine Verbindung dazu hatte.“

Die Kooperation mit der Brunnenschule Königsbrunn (Lebenshilfe Augsburg)  ist zunächst auf ein halbes Jahr ausgelegt. Dann will der Sportverein Bergheim das Projekt bei einer traditionellen Jahresanfangsfeier im Januar bei Schnee, Feuer, Musik und Würstchenessen zu einem geselligen Abschluss bringen und alle Kinder und Eltern dazu einladen. Hier soll dann über die Erfahrungen berichtet werden. Hoffnung der Initiatoren beim Sportverein Bergheim ist es, das Thema der Inklusion ins Bewusstsein zu bringen und Interesse zu wecken an den vielfältigen Effekten dieses Projektes . Ein weiteres Ziel ist es auch, anderen Fußballvereinen zu signalisieren, dass es wichtig ist, eben alle Kinder im Stadtteil bzw. im Ort in den Vereinen zu integrieren.

„Jedes Kind hat Stärken und Schwächen. Was der eine Spieler nicht so gut kann, gleicht der Mitspieler vielleicht aus.“